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Kokosmehl – Glutenfrei, natürlich und gesund

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Selten war das Verlangen nach einer gesunden Küche größer als heute. Während hunderte von Fast Food Ketten wegen geringer Nachfrage schließen, boomt das Geschäft mit alternativen Bio Nahrungsmitteln hingegen ins scheinbar unermessliche. So und nicht anders gelangt auch das derzeit beliebte Kokosmehl in die Küchen vieler gesundheitsbewusster Menschen.

Kokosmehl ist eine leckere und gesunde Alternative zu herkömmlichem Mehl. Durch seinen leicht süßlichen Kokosgeschmack ist es, im Gegensatz zu handelsüblichem Mehl, allerdings nicht unbedingt für die Zubereitung von herzhaften Speisen geeignet. Käsepfannkuchen oder Brot schmecken mit anderen Mehlen vielleicht ein wenig besser. Für Kuchen zum Beispiel ist es mit seinem süßlichen Charakter jedoch eine echte Alternative. Dabei ist nicht nur glutenfrei und ballaststoffreich, sondern punktet auch noch mit einem nur geringen Gehalt an Kohlenhydraten.

Kokosmehl Infografik

Kokosmehl – die gesundheitlichen Vorteile

In der heutigen Zeit gibt es vermehrte Unverträglichkeiten die die Nahrungsmittelwahl deutlich einschränken. Für Menschen mit Zöliakie zum Beispiel (Glutenunverträglichkeit) oder aber solche, die unter einem besonders empfindlichen Verdauungssystem leiden, ist Kokosmehl sehr bekömmlich. Näheres dazu in unserem Artikel Kokosmehl Nährstoffe und Inhaltsstoffe.

Gewonnen wird selbiges aus getrocknetem Kokosnussfleisch. Man kann sich dies wie folgt vorstellen:

Eine Kokosnuss wird „geschält“ und das leckere Fleisch von allen Schalen entfernt. Im Anschluss lässt man es trocknen, entölt es und mahlt es schlussendlich zu feinem Mehl. Durch seine reine, weiße Farbe und seinen süßlichen Duft erinnert es stark an einen maledivischen Strand und lädt zum Träumen im Paradies ein. Der Fettgehalt des Kokosmehls ist übrigens verschwindend gering. Während die im Supermarkt erhältlichen Kokosflocken oder Raspeln in Fett und Kalorien getränkt sind, enthält das Mehl nur rund ein Viertel davon. Dies liegt in erster Linie daran, dass das Fett bei der Herstellung entfernt und als Kokosöl weiterverkauft wird. So nutzt auch die Industrie die Vielfältigkeit dieses Produktes.

Neben den fettarmen Eigenschaften des Kokosmehls ist es zudem auch völlig frei von Cholesterin und eine herausragende Ballaststoffquelle. Menschen die Probleme mit der Verdauung haben, könnten durch die regelmäßige Verwendung von Kokosmehl eine gute Lösung für ihr Problem finden. Empfohlen wird hierbei die Verwendung zum Frühstück, in Müslis oder Joghurts. Das Mehl eignet sich auf Grund seiner Süße besonders gut zum Backen und für Desserts. Zahlreiche Rezepte halten das Internet oder auch alternative, größtenteils vegane Kochbücher, für den Interessenten bereit. Oder schauen Sie doch einfach in unsere Rezepte mit Kokosmehl, auch hier haben wir einiges für Sie zusammengestellt.

Raubt das alternative Kokosmehl den Genuss?

Nein! Wer seinen Kuchen oder seine Kekse einmal mit glutenfreien Mehlen gebacken hat weiß, dass es eine echte, geschmackvolle Alternative zum herkömmlichem Mehl ist. Kokosmehl lässt sich komplett alleine einsetzen oder aber auch einfach ergänzend zu anderen Mehlen verwenden. Es hinterlässt überall ein herrlich frisches, nussiges und sommerliches Aroma. Besonders geeignet ist es auch in Kombination mit Hirse, Amaranth oder Reis. Ausprobieren heißt die Devise!

Alles frei von Gluten und Phytinsäure – der Gesundheit zu Liebe

Wagen wir einen genaueren Blick auf die Gesundheit und was man sich mit einer falschen Ernährung so alles antut:

Wie bereits erwähnt ist Gluten das Eiweiss in allen üblichen Getreidesorten. Hierzu gehört Weizen, Hafer und Dinkel beispielsweise. Bei erhöhtem Konsum und bei gleichzeitig schlechter Veranlagung kann dies zu einer Entzündung der Darmschleimhaut führen. Sollte diese Entzündung ins chronische umschlagen ist eine Zöliakie nicht weit entfernt. Hierbei werden die Schleimhautzellen des empfindlichen Organes komplett zerstört und ermöglichen keine gesunde Funktion mehr. Folgen können ständiger Durchfall oder Erbrechen sein. Damit einher geht meist auch eine krankhafte Gewichtsabnahme und grenzenlose Erschöpfung. Nährstoffe können nicht mehr optimal in den restlichen Körper transportiert werden und stören somit den gesamten Apparat.

Auch wenn es keine offensichtlichen Nebenwirkungen beim Konsum von Getreide gibt: für den Körper ist die ständige Ernährung mit glutenhaltigen Lebensmitteln alles andere als optimal. Weitverbreitete Verdauungsbeschwerden lassen sich beispielsweise hierauf zurückführen. Wo andere noch immer nach Lösungen suchen, liegt diese doch eigentlich so nah: Das darmreizende glutenhaltige Getreide austauschen! Zum Beispiel eben durch Kokosmehl!

Kokosmehl enthält kein Gluten und ist somit eine echte Wohltat für das teils überreizte Verdauungssystem vieler Menschen.
Aber es ist nicht nur das Gluten das dem Kokosmehl fehlt. Auch Phytinsäure ist in diesem hochwertigen, natürlichen Produkt nicht enthalten. In herkömmlichen Nahrungsmitteln hemmt sie die Aufnahme von diversen Mineralstoffen und Spurenelementen. Durch den Konsum von Kokosmehl landet also auch alles dort, wo es hingehört und sorgt auf Dauer für einen gesunden, funktionierenden Körper. Dies liegt vor allem an den im Kokosmehl enthaltenden, mittelkettigen Fettsäuren, welche die Aufnahme von den unterschiedlichsten Mineralien und Vitaminen sogar fördern, statt sie zu hemmen! Ein Allround-Talent dieses Kokosmehl!

Abnehmen mit Kokosmehl

Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist Kokosmehl vor allem kalorien- und fettarm. Eine super Voraussetzung um sein Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Die einzigen Fette bilden die mittelkettigen Fettsäuren, die Kokosmehl generell zu einem absoluten Geheimtipp unter Kennern machen! Sie werden zur Energiegewinnung genutzt, ähnlich wie Kohlenhydrate, werden aber nicht in Form von Körperfett eingespeichert. Außerdem regen sie ganz natürlich den Stoffwechsel an und können dabei eine Gewichtsreduktion unterstützen. Eine optimale Voraussetzung! Ein weiterer gesundheitlicher Aspekt ist der Schutz vor Viren, Bakterien und Pilzen die den Organismus schwer schädigen können. Kokosmehl fungiert als kleine, natürlich „Impfung“ gegen viele Parasiten.

Die Eiweiße im Kokosmehl

Die im Kokosmehl enthaltenden Aminosäuren tragen zu einer gesunden Eiweißversorgung des menschlichen Körpers bei. Speisen die mit Kokosmehl angereichert sind, sättigen gut und langanhaltend. Dies liegt auf der einen Seite natürlich auch an den Aminosäuren, zum anderen aber vor allem an dem hohen Ballaststoffgehalt, über den das Kokosmehl verfügt. Es füllt den Magen kalorienarm und sorgt zudem für eine 1A Verdauung.

Kokosmehl als einzigartige Ballaststoffquelle

Es gibt zahlreiche gesundheitliche Vorteile, die Ballaststoffe dem menschlichen Körper bieten:

  • Sie fördern die natürliche Verdauung und die Darmgesundheit
  • Sie binden für den Körper schädliche Gifte und Schadstoffe
  • Sie helfen bei der Gewichtsreduktion
  • Sie senken erhöhte, gesundheitsschädliche Blutfette
  • Ohne Ballaststoffe ist eine Regulation des Blutzuckerspiegel schier unmöglich

Ballaststoffe sind in hoher Konzentration meist nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Tierische Produkte wie zum Beispiel Fleisch oder Milchprodukte bieten dem Körper keine Ballaststoffe. Der tägliche Bedarf an Ballaststoffen wurde mit mindestens 30-50 Gramm festgelegt. Die Deckung des Bedarfs soll empfohlenermaßen mit Vollkornprodukten, sowie Gemüse und Obst stattfinden.

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Im Rahmen der heutigen, europäischen Ernährung schafft kaum ein Mensch auch nur annähernd die 30 Gramm Ballaststoffe täglich zu sich zu nehmen. Glutenhaltige Vollkornprodukte besitzen nur einen verschwindend geringen Anteil an Ballaststoffen und belasten den Körper zusätzlich. Anders sieht es hier beim Kokosmehl aus: Es liefert ganze 38 Gramm Ballaststoffe auf 100 Gramm Produkt, verfügt über kein Gluten und hat ebenfalls nur eine geringe Kalorienanzahl. Wie gesagt: Ein Allrounder eben!

Das Kokosmehl und der Blutzuckerspiegel

Durch seine vielen Ballaststoffe und seinen gleichzeitig geringen Anteil an Kohlenhydraten, nimmt das Kokosmehl nur einen kleinen Einfluss auf den menschlichen Blutzuckerspiegel. Wenn Sie unter Heißhungerattacken in Folge von heftigen Schwankungen des Blutzuckerspiegels leiden, ist die Verwendung von Kokosmehl vermutlich eine gute, leckere und gesunde Alternative.

Kokosmehl ist gesund

Auf Grund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften findet Kokosmehl immer häufiger Einzug in die Küchen der bewussten Menschen. Da Kokosmehl einen leicht süßen Geschmack hat, verwendet man in seiner Kombination automatisch deutlich weniger Zucker oder andere Süßungsmittel. Das Mehl eignet sich auf Grund seinen Grundgeschmackes am ehesten für süße Lebensmittel bzw. Gerichte. Hierzu zählen Pfannkuchen, Torten oder auch andere Arten von Gebäck, wie beispielsweise Muffins. Kokosmehl muss das Mehl in einem Rezept gar nicht zwingend zu 100% ersetzen. Es können zum Beispiel auch nur Anteile durch Kokosmehl ersetzt werden. Hierdurch kreiert man ein frisches, süßes Aroma und steigert die Intensität des Geschmackes ganz deutlich. Lesen sie mehr zur Wirkung in unserem Artikel: Kokosmehl Wirkung.

Kokosmehl als Bindemittel

Aus bisher unerklärten Gründen weist Kokosmehl eine unglaubliche Saugkraft auf. Bereits in kleinen Mengen lässt es sich daher wunderbare als Bindemittel für Suppen, Soßen oder Eintöpfe verwenden. Die durch Kokosmehl erreicht Konsistenz ist nicht mit solcher zu vergleichen, die man mit herkömmlichem Mehl oder industriell hergestellten Bindemitteln hinbekommt. Im Hinblick auf seine enorme Saugkraft sollte man Kokosmehl zum Binden nur in kleinen Mengen verwenden. Schnell wird aus einer Suppe ansonsten ein Pudding.

Die richtige Aufbewahrung von Kokosmehl

Kokosmehl hat, wie viele alternative Naturprodukte bei richtiger Lagerung, eine extrem lange Haltbarkeitsdauer. Bis zu einem Jahr kann es im Kühl- oder Gefrierfach problemlos aufbewahrt und bei Belieben verwendet werden. Wer allerdings einmal auf den Geschmack von Kokosmehl gekommen ist, wird es vermutlich nicht lange aufbewahren können, sondern es schnell beim Kochen und Backen verwenden.

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Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.